Für all die, die sich wundern warum diese
Grundsätze doch öffentlich besprochen werden, wenn
sie doch der Verschwiegenheit unterliegen:
1. Es soll damit auch die Sensibilität geweckt
werden mehr auf Menschen zu schauen, die diese inneren
Haltungen leben.
Weißt du genau ob dein Nachbar/deine Nachbarin
nicht schon lange nach diesen Grundsätzen lebt?
2. Wir haben im Westen kaum/keine Traditionen die eine
solche Haltung bekannt gemacht haben. Daher ist eine
Besprechung und Bekanntgabe als Grundlage notwendig.
3. In der Folge aber ist keine weitere Erwähnung
mehr im Umgang notwendig.
4. Mit der Manifestation der Energie der Einheit
zeigt sich auch eine natürliche Achtung im Umgang
miteinander.
Ab dem 2. Grad gibt es auch eine Reihe von
Übungen, die eine virtuose Beherrschung der Lenkung
der universellen Lebensenergie mit sich bringen.
Ich habe hier einen kleinen Auszug an sehr
mächtigen Übungen:
Diese entfalten aber nur ihre volle Kraft wenn auch
die Einstellung und Haltung praktiziert wird (siehe
nebenan)
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Sensei:
Ein
Sensei ist ein Lehrer, eine Lehrerin, welcher/welche die
Grundlagen und Hintergründe des seelisch-geistigen
Lebens lehrt.
Dabei
soll aus ihm/ ihr die Quelle des Lebens sprechen. Diese
Erwähnung der zwei Geschlechter ist wichtig da es
ausgezeichnete Senseis beiderlei Geschlechter gibt. (in
der Folge ist der Text nur in der männlichen Form
geschrieben meint aber immer auch die weibliche
Form)
Hier
liegt der Schwerpunkt auf "LehrerIn" und jede LehrerIn
soll sich der Verantwortung bewußt sein, die diese
Aufgabe mit sich bringt.
Reiki,
die universelle Lebenskraft, betrifft nur zum Teil die
Heilung des Körpers und meint zum Großteil
einen seelisch-geistigen Weg und muß eigentlich vom
seelisch-geistigen Weg her gesehen werden.
Daher
sind verinnerlichte Einstellungen und Haltungen sehr
wichtig.
Leider
werden bei uns im Westen die geistig-seelischen Aspekte
allzu oft vernachlässigt. Sensei Mikao Usui
(1865-1926) legte großen Wert auf den spirituellen
Teil seines Weges und dieser bestand unter anderem im
Lesen, Rezitieren und Singen der Gedichte des
Meiji
Kaisers
um die Seele zu inspirieren und sie auf die
göttliche Ebene zu heben.
Die
Lebenszeiten von Sensei Mikao Usui war noch eine Zeit
in welcher der japanische Kaiser als Gott vereehrt
wurde und somit waren die Gedichte des Kaisers direkte
göttliche Inspiration.
(Die
USA haben mit der Kapitulation Japans 1945 vom
japanischen Kaiserhaus verlangt, dass der Tenno
öffentlich diesem Anspruch abschwört, das
ist auch über eine Radioansprache des Kaisers
an sein Volk geschehen und damit ist für viele
gläubige Japaner ein tiefer Schock
einhergegangen, der sich bis heute eher so
auswirkt, dass die alten Traditionen verdrängt
werden und in weiten Teilen der jüngeren
Bevölkerung ein westlich orientierter
weltlicher Modernismus eingekehrt ist.)
Ein
spirituelles Praktizieren im Ausmaß von
(mindestens) einer Stunde pro Tag ist sicherlich
notwendig, um sich nicht in die dual-mentalen Aspekte der
Welt zu verlieren. (Sei still und wisse dass ich
...)
Aber
kein Schüler repräsentiert seinen Lehrer ganz,
denn es gilt auch:
Wenn
du den First deines Meisters überschauen kannst,
dann verlasse ihn. Dann ist dein innerer Lehrer zu deinem
Führer auf deinem Weg geworden.
Der
innere Lehrer kann dich zu einem anderen Lehrer
führen oder dir einen eigenen selbständigen Weg
zeigen.
Das
stimmt nachdenklich besonders bei "Lehrern" und
"Meistern", die nicht den Weg der Einheit mit der Quelle
des Lebens gehen, sondern ein separiertes Ego vertreten,
diese müssen sich in der Verantwortung für ihre
Seele und ihre Schüler selbst zuerst um ihre Einheit
mit der Quelle des Lebens bemühen. "An den
Früchten werdet ihr den Baum erkennen", somit ist
der Geist des Lehrers auch immer im Schüler
erkennbar.
Der
Kontakt mit der inneren Führung muß
täglich in der Stille gesucht werden. Dabei gilt es
alles "alte Wissen" loszulassen und still zu
sein.
Dein
Wissen und deine Seele wird dadurch gereinigt, manche
Ideen lösen sich dadurch als nicht
weiterführend auf.
Wenn
ein Schüler die Quelle des Lebens zum Ausdruck
bringt, dann löst sich auch die Trennung auf und
Meisterschaft wird manifestiert.
Was
ist die Quelle des Lebens? Sie ruht in der alsoluten
Stille und wird als vollkommener Frieden
erlebt.
Kein
Meister ist Meister über seine Schüler sondern
nur Meister über sich selbst und über das was
er lehrt.
Ein
Meister kann Meister sein ohne einen Schüler
angenommen zu haben. Ein Lehrer aber ist nur ein Lehrer
durch seine Schüler.
Lehrer
zu sein ist also eine gewählte Aufgabe, Meister zu
sein ein Seinszustand.
Somit
muss also zuerst Meisterschaft erlangt werden um ein
echter Lehrer sein zu können.
Jeder
Schüler bekommt von seinem äußeren und
seinem inneren Lehrer alle Hilfe um diese Meisterschaft
zu erlangen.
Somit
gibt es hinter all den Senseis und Meistern und Lehrern
die weltweit in verschiedenen Ansätzen tätig
sind nur einen Lehrer und einen Meister von dem alles
ausgeht und in den alles einmündet.
Für
einen Sensei ist die Einheit mit "ihm" um aus dieser
Einheit heraus zu lehren, das Ziel alles
Praktizierens.
Hier
einige hilfreiche "Haltungen" (nach Joel
S. Goldsmith)die für den seelisch-geistigen Weges notwendig
sind. Diese Haltungen, besonders die zweite, dritte und
vierte sind die erste Natur der Manifestation.
Wenn
ein Lehrer oder ein Meister die Verschwiegenheit aufgibt,
dann nur aus höchster Führung heraus. Wann
immer das geschieht, sei dankbar und nütze die
Gelegenheit zu lernen.
Lebe
als Meister - und dir wird die Kraft gegeben, ein Meister zu
sein...
Die erste Haltung
lautet:
Verschwiegenheit
und Geheimhaltung:
Die
Menschen muessen selbst feststellen, dass du eins
bist.
Wenn
du es ihnen sagst, glauben sie es nicht.
Wenn
du also in der Einheit leben willst, muss du zunaechst
deine Arbeit, dein Studieren, alles Bemuehen verborgen
halten.
Sprich
nicht ueber Gott oder Wahrheit oder Religion wenn du
nicht gefragt wirst. Und wenn, dann auch nur das
Noetigste.
Halte
dich zurueck, es ist besser die Suche von den anderen
Menschen ausgehen zulassen.
Stelle
in der Stille deine Verbindung zum Einen her und halte
sie in der Stille aufrecht.
Die zweite Haltung
lautet:
Aufrichtigkeit:
Wer
eine Unwahrheit äussert, bewirkt ein Gefuehl der
Trennung von Wahrheit und Einheit.
Es
gibt keinen Grund im geistigen Leben die Unwahrheit zu
sagen.
Lasse
dich unter keinen Umstaenden dazu bewegen die Unwahrheit
zu sagen.
Wenn
es keine andere Moeglichkeit gibt, dann
schweige!
Sei
verschwiegen und sage niemandem, dass du aufrichtig bist
und niemals die Unwahrheit sagst.
Das
"Eine" bleibt immer in der Wahrheit, wenn du eins sein
willst, dann musst du seine Natur annehmen.
Die dritte
Haltung lautet:
Akzeptiere
was ist - ohne zu verurteilen:
Das
menschliche Denken ist verankert in der Beurteilung einer
Situation in die Kategorien von Gut oder Boese.
Das
Eine verurteilt nicht, es nimmt nur wahr und akzeptiert
die Tatsachen und Ereignisse wie sie sind.
Verurteilen
ist nicht notwendig, mehr noch, es schliesst dich aus der
Einheit aus.
Wenn
du eins sein willst, dann mache diese Haltung zu deiner
Natur.
Die vierte
Haltung lautet:
Lass
das persoenliche Ich hinter dir:
Verwende
in deinem Sprachgebrauch nicht das persoenliche "ich"
"mein" und "dein" sondern verwende "Einheit"
"Gott"...Gottes...
reines
Bewusstsein,
Nicht,
dass dadurch ein "Superego " entsteht, sondern dass du
die Quelle aus der du lebst, immer im Zentrum deiner
Aufmerksamkeit hast...bis dir die Wahrheit dieser
Tatsache innerlich aufgeht.
Wenn ihr
mich sucht, sucht mich in euren Herzen. Habe ich dort
eine Bleibe gefunden, lebe ich in euch weiter.